Wertschöpfungskette

{ GRI 102-9 }

Die von Alperia angebotenen Produkte und Dienstleistungen, von Strom bis Gas, von nachhaltiger Mobilität bis Energieeffizienz, zielen darauf ab, unsere Einzugsgebiete in eine innovative und nachhaltige Zukunft zu führen.

Daher achten wir bei der Beschaffung möglichst auf erneuerbare und lokale Quellen. Wie in unserer ersten Umfrage zur Wesentlichkeitsanalyse im Jahr 2017 definiert, möchten wir eine verantwortungsvolle und sichere Beziehung zu den Gemeinschaften schaffen und auch unsere Lieferanten in diesen Prozess einbeziehen. Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie sind wir bestrebt, mittel- und langfristig gemeinsame Werte zu schaffen. Aus diesem Grund stammen die Materialien, die bei der Produktion, der Übertragung, der Verteilung, dem Handel und dem Verkauf von Strom und Gas verwendet werden, aus einer genau definierten Wertschöpfungskette. Im Einzelnen bedeutet dies:

WasserWasser entnehmen wir ausschließlich in Südtirol, dem wir es in Form von nachhaltigen Energieprodukten und -dienstleistungen zurückgeben.
BiomasseWir verwenden hauptsächlich lokale Biomasse oder Biomasse aus den Alpen im Umkreis von 200 km und aus angrenzenden Gebieten.
ErdgasErdgas wird in Italien beschafft und besteht aus einer Mischung von im Staatsgebiet und im Ausland gewonnenem Gas. Unser Land importiert über 90 % seines Gasbedarfs (gegenüber einem EU-Durchschnitt von zirka 70 %). Erdgas gelangt über Gasleitungen nach Italien. An erster Stelle der Gaslieferanten steht Russland mit 50 % der Lieferungen, es folgen Algerien, Katar, Libyen, die Niederlande und Norwegen. Nur ein marginaler Teil wird direkt in Italien gewonnen. Zusätzlich kam in den letzten Jahren LNG (Liquefied Natural Gas) als Erdgasquelle hinzu, das aus den Förderländern (Katar, USA) per Schiff nach Italien transportiert wird.
PalmölFür unsere Tochtergesellschaft Biopower Sardegna GmbH verwenden wir Palmöl zur Speisung eines Biomassekraftwerks, das durchschnittlich 270 GWh pro Jahr produziert. Dieses wird nur von ISCC-EU-zertifizierten Lieferanten bezogen. Diese Zertifizierung garantiert die Nachhaltigkeit der gesamten Lieferkette: vom Anbau über das Mahlen bis zur Lagerung und dem Transport. Die Qualität des CPO (Crude Palm Oil) wird sowohl bei der Einschiffung als auch vor der Entladung des Produkts von Drittunternehmen chemisch analysiert, um die vollständige Einhaltung der in der von der Umweltagentur Nuoro erteilten Umweltverträglichkeitsgenehmigung vorgegebenen Grenzwerte zu überprüfen. Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass im letzten Jahr besonderer Wert auf den reduzierten Einsatz fossiler Brennstoffe gelegt wurde (die in den häufigen Start- und Abschaltphasen der Anlage unverzichtbar sind). Durch eine zunehmende Eindämmung liegt die Verwendung nun nur noch bei zirka 0,2 % (gegenüber dem genehmigten Grenzwert von 5 %).
WärmeDie Wärme stammt direkt aus der Bozner Müllverwertungsanlage.