Brief an unsere Stakeholder

{ GRI 102-14 }

Liebe Leserinnen und Leser,

vor 3 Jahren hat Alperia einen strukturierten Weg im Bereich Nachhaltigkeit aufgenommen. Ein konkretes Engagement, das sich auf die Werte-, Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftsebene verteilt und das Ziel verfolgt, langfristigen Mehrwert nicht nur für unsere Kunden, sondern für das gesamte Territorium, in dem wir tätig sind, zu schöpfen: Südtirol.

Als Anbieter von Energiedienstleistungen wissen wir, welch großen Beitrag unsere Handlungen zur Entwicklung eines nachhaltigeren und smarteren Territoriums leisten können. Ein Territorium, in dem saubere und bezahlbare Energie ein Motor für allgemeinen und inklusionsbasierten Wohlstand sein kann.

Um jedoch unser Ziel zu erreichen, müssen wir in erster Linie genau verstehen, welches die gegenwärtigen Risiken und Herausforderungen sind, und die am besten geeigneten Instrumente einsetzen, um diese zu meistern. Dafür hat Alperia 2019 zusätzlich zur Erhebung der finanziellen und anlagenspezifischen Risiken ein Projekt zur Bewertung der nicht finanziellen Gruppenrisiken durch eine Analyse der Angemessenheit der vorgesehenen Schutzmaßnahmen entwickelt. So konnten wir unsere Maßnahmen präziser gestalten und spezifisch auf den lokalen und globalen Kontext abstimmen. Denn Klimawandel, große Naturkatastrophen, extreme Witterungsereignisse, aber auch der Verlust an Biodiversität, die durch den Menschen verursachten Umweltschäden und die mit Cybersicherheit verbundenen Risiken sind grundlegende Herausforderungen für die ganze Menschheit – Herausforderungen, die wir als neue Chancen für eine verantwortungsvolle Entwicklung nutzen können. Mit unserem Wirken möchten wir dazu beitragen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen zu erreichen: Dabei handelt es sich um ehrgeizige Ziele, zu denen wir aber einen realen und positiven Beitrag liefern können.

In einem beispiellosen historischen Moment, in dem Zehntausende von Unternehmen und Freiberuflern von einem Tag auf den anderen mit einem Umsatz im freien Fall konfrontiert wurden, musste sich auch unser Unternehmen den Schwierigkeiten und der Unsicherheit im Zusammenhang mit der COVID-19-Situation stellen. Das größte Augenmerk wurde auf den Gesundheitsschutz der Beschäftigten gelegt. Die Maßnahmen, die wir zur Unterstützung unserer Kunden, unserer Community und des Territoriums, in dem wir tätig sind, ergriffen haben, werden im Nachhaltigkeitsbericht 2020, der nächstes Jahr erstellt wird, detailliert beschrieben.

Nachhaltigkeit und Innovation inkludieren Verantwortung im Umwelt- und Sozialbereich.

Johann Wohlfarter, Generaldirektor

Nachhaltige Vision 

2019 haben wir 78 % der im Nachhaltigkeitsplan vorgesehenen Ziele erreicht. In diesem dritten Nachhaltigkeitsbericht möchten wir diese den Lesern vorstellen, um aufzuzeigen, wie viele und welche Fortschritte gemacht wurden, um Nachhaltigkeit strukturiert in unsere Unternehmensstrategie einzubinden. 

2016 haben wir in Einvernahme mit unseren Stakeholdern die relevanten Themen definiert und uns deutliche und messbare Ziele gesteckt. Wir haben einen Lenkungsausschuss zur unternehmerischen Sozialverantwortung (Corporate Social Responsibility) und eine Unternehmensführungsstruktur zum entsprechenden Management eingerichtet. 2019 haben wir ferner eine neue Sustainability Policy erstellt und vorgesehen, dass sich das Maß, in dem die Nachhaltigkeitsziele erreicht werden, nicht nur auf die Betriebsprämie, sondern auch auf die Jahresprämie (MBO) für unsere Führungskräfte auswirken soll. Aber nicht nur das: Mit dem Strategieplan 2019–2024, der im Lauf des Jahres 2020 präsentiert wird, rückt Nachhaltigkeit zunehmend in den Mittelpunkt der Alperia-Welt, indem die SDG-Indikatoren der Vereinten Nationen in den Industrieplan einer jeden Business Unit aufgenommen werden. 

Mit dieser Vision haben wir Investitionen in die Infrastruktur unterstützt, sie modernisiert und zunehmend stabiler und effizienter gestaltet, die lokale Wirtschaft weiterhin unterstützt, in Innovation, Forschung und Entwicklung investiert, eine transparente Kommunikation gefördert und das Vertrauensverhältnis zu unseren Kunden gestärkt. In den kommenden Jahren werden wir den Verkauf nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen (Green Gas und Green Energy) weiter forcieren und ihm eine immer größere Bedeutung in unseren Aktivitäten zukommen lassen. 

Engagement für die lokale Wirtschaft 

Die Unterstützung der Südtiroler Wirtschaft ist seit jeher eine unserer Prioritäten: 2019 generierten wir einen lokalen Mehrwert von über 235 Mio. Euro. Dieser soll bis 2021 auf 1,2 Mrd. steigen. Dieses Ziel werden wir durch mehrere Maßnahmen erreichen: durch die Zahlung von Steuern, durch die Löhne und Gehälter an unsere Mitarbeiter sowie die Abführung der Sozialbeiträge, durch die Dividenden für die Aktionäre, Spenden und Sponsoring sowie durch den Kauf von Produkten und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen lokaler Lieferanten und Anbieter, sofern dies möglich ist. Unsere 2019 aufgegebenen Bestellungen richteten sich beispielsweise zu 62 % an in Südtirol ansässige Lieferanten. 

Die Unterstützung unseres Territoriums inkludiert auch, die Umweltauswirkungen unserer Tätigkeiten möglichst einzuschränken (unsere Stromleitungen verlaufen nicht aus Zufall zu 71 % unterirdisch) und Maßnahmen an den Infrastrukturen durchzuführen, um diese zu modernisieren und deren Zuverlässigkeit aufrechtzuerhalten. Allein 2019 haben wir 104 Mio. Euro in diesem Sinne investiert. Auch in Notfällen wie bei der heftigen Unwetterwelle, unter der Südtirol im vergangenen Herbst zu leiden hatte, gelang es uns, die Versorgung in kurzer Zeit wiederherzustellen. Dabei wurden weder dauerhafte Schäden an den Anlagen noch Unfälle unter den Mitarbeitern verzeichnet, die regelmäßig aus- und weitergebildet werden, um auch derartige Situationen zu meistern. 

Im Lauf des Jahres 2019 setzten wir die Erweiterung unseres Fernwärmenetzes in Bozen und Meran fort und banden auch unsere erste Gesellschaft daran an: Edyna. Wir investieren somit in eine umweltfreundliche Wärmequelle, durch welche der Verbrauch aus fossilen Energiequellen und die CO2-Emissionen zusätzlich reduziert werden können. Ebenso wichtig ist das durch Alperia Bartucci vorangetriebene Engagement im Hinblick auf die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduzierung der Emissionen. Dies erfolgt auch durch die Entwicklung von Sybil, einer Technik, die mit künstlicher Intelligenz Warnungen generiert, welche fehlerhaftes Verhalten von Nutzern korrigieren, etwaige Störungen der Kraftwerke melden und Energieeinsparungen von bis zu 30 % ermöglichen.

Diversity und Chancengleichheit machen ein funktionierendes und erfolgreiches Team aus.

Flora Kröss, Vorstandsvorsitzende

Primärressource Wasser 

Wasser ist unsere wichtigste Energiequelle. Eine saubere Ressource, die sich nicht negativ aufs Klima auswirkt, effizient ist und sich besonders gut für Südtirol eignet, das naturgemäß reich an Gewässern ist. Im Bewusstsein, wie wichtig Wasser ist, haben wir eine nachhaltige Methode zum Management von Wasser entwickelt. Abgesehen davon, dass wir an Diskussionsrunden mit den für den Schutz von Wasser und Fischbestand zuständigen Landesämtern teilnehmen und uns regelmäßig um die Säuberung der Flüsse kümmern, haben wir eine Vereinbarung mit dem Bonifizierungskonsortium Vinschgau unterzeichnet; darin garantieren wir die Wassermenge, die für den Schutz der Obstwiesen vor nächtlichem Frost in der Frühlingsblüte notwendig ist. Eine ähnliche Vereinbarung wurde auch mit dem Konsortium Piazzadella in Bozen geschlossen. 

Mit dem Versuchszentrum Laimburg und dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau haben wir das Projekt Smart Land gestartet, in dessen Rahmen wir mehr als 120 Feuchtigkeitssensoren auf den Feldern von 60 Südtiroler Obst- und Weinbauern installiert haben. Diese Sensoren sind in der Lage, die für den Bewässerungsprozess relevanten Daten aufzuzeichnen und zu überwachen, und melden den Landwirten die Messwerte in Echtzeit, sodass Verschwendung und Verluste vermieden werden. 

Mit Alperia Bartucci haben wir schließlich ein Projekt zur Optimierung des von der Gesellschaft Novareti betriebenen Wasserversorgungsnetzes von Trient entwickelt. Alperia Bartucci hat einen erweiterten Algorithmus projektiert und realisiert, der auf prädiktiven Modellen basiert und die Optimierung des aus den Schächten in die Tanks gepumpten Wassers und die Minimierung des Netzdrucks ermöglicht, was eine effizientere Betreibung mit weniger Verlusten und weniger Verschwendung garantiert. 

Forschung und Entwicklung zur Schaffung neuer nachhaltiger Geschäftsmodelle 

Südtirol ist bestrebt, zunehmend smarter und umweltfreundlicher zu werden. Alperia beabsichtigt, sich aktiv an der Umsetzung dieses Ziels zu beteiligen. Schon heute stammen 94 % der Energie, die wir erzeugen, aus erneuerbaren Quellen. Dafür entwickeln wir neue Produkte wie Green Gas sowie Dienstleistungen und Geschäftsfelder, die unseren Kunden dabei helfen, energieeffizienter zu sein. Darüber hinaus binden wir die Lieferanten in unsere Strategien ein, um eine nachhaltige Beschaffung zu fördern, kooperieren mit einigen der herausragendsten Vertreter des akademischen und technologischen Umfelds Italiens und investieren in Forschung, Entwicklung und Innovation. Im Rahmen unseres Engagements für Forschung und Entwicklung realisieren wir Projekte, welche auf die Senkung des Energieverbrauchs und die Nachhaltigkeit in Städten abzielen. Dies ist beispielsweise bei Regalgrid der Fall – dieses Projekt fördert die Entwicklung von Energiegemeinschaften und macht Konsumenten zu Prosumenten, d. h. zu Verbrauchern, die gleichzeitig Produzenten sind – oder bei FlexiGrid, einem Projekt, das für ein zunehmend sicheres, zuverlässiges, nachhaltiges und innovatives Stromnetz sorgt. Von 2020 bis 2024 wird zudem Edyna, die Stromverteilungsgesellschaft von Alperia, die Zähler seiner mehr als 200.000 Kunden gegen intelligente Zähler der neuen Generation, sog. Smart Meter, austauschen, die ein effizienteres Management der Energieressourcen ermöglichen. 

2019 haben wir die Projekte unseres Innovation Board weiter vorangetrieben, mit denen wir einen multidisziplinären Innovationsansatz fördern. Von den 9 im Jahr 2018 ausgewählten Projekten wurden 2 abgebrochen, 2 wurden fertiggestellt (die virtuellen Kraftwerke Unità Virtuali Abilitate Miste [UVAM] und das Chatbot ELISA), 5 weitere sind noch in der Durchführungsphase. Zudem haben wir die Gewinner des Wettbewerbs Alperia Startup Factory bekannt gegeben, den wir lanciert hatten, um Innovationen im Bereich erneuerbare Energie und Green Economy durchzuführen. Von den 142 Bewerbern aus ganz Europa fiel die Wahl auf FieldBox.ai, das eine digitale Lösung für die Überwachung der Verformungen von Druckleitungen präsentierte, und Beedata, das auf die Erstellung von Stromrechnungen mit zusätzlichen Informationen und ausgeklügelten Datenanalysen spezialisiert ist. Angesichts des Erfolgs des ersten Jahres haben wir den Wettbewerb zum zweiten Mal lanciert, woraufhin sich 230 Teams aus 37 Ländern aus aller Welt meldeten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass wirklich global auf Innovation im Energiebereich gesetzt wird.

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sind für uns von grundlegender Bedeutung.

Mauro Marchi, Aufsichtsratsvorsitzender

Nahe am Menschen

2019 belieferten wir insgesamt 323.772 Kunden mit Strom, Erdgas und Fernwärme. Dazu gehören Privathaushalte, große und kleine Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen. Mit ihnen führen wir einen transparenten, effizienten und zuverlässigen Dialog – Ausdruck davon ist die hohe Zufriedenheit, welche im letzten Jahr erhoben wurde (87 % unserer Kunden sind mit dem erhaltenen Service „sehr zufrieden“). 

Wir konnten auch den Anteil an elektronischen Rechnungen um 3 Prozentpunkte erhöhen; gegenwärtig beläuft er sich auf 27 %. Unser Ziel ist es, 90 % zu erreichen. Das gesamte, für den internen Gebrauch und die Übermittlung von Mitteilungen verwendete Material ist zu 100 % auf FSC-zertifiziertem Papier (Forest Stewardship Council) gedruckt, und die CO2-Emissionen wurden kompensiert. Jedes Jahr wird außerdem das Werbematerial geprüft, um die nachhaltigsten Alternativen zu finden, und 2019 reduzierten wir die Zahl der gedruckten Broschüren von 35.000 auf 17.250 Stück. 

Mit dem Ziel, zunehmend mehr über unsere Aktionen zu informieren und die Allgemeinheit für Energiethemen zu sensibilisieren, haben wir 2019 zahlreiche „Tage der offenen Tür“ in den Kraftwerken organisiert, die alle als nachhaltige Events („Green Events“) zertifiziert wurden. Zudem unterstützten wir weiterhin das Gemeinwesen mit unseren Spenden für wohltätige Zwecke und förderten als Sponsor Südtiroler Organisationen, die in den Bereichen Sport, Kultur, Umweltschutz und Sicherheit tätig sind. Durch diese Sponsoring-Maßnahmen war Alperia 2019 im Sportbereich die Südtiroler Marke mit dem höchsten Wiedererkennungswert. Allein 2019 investierten wir circa 1.700.000 Euro in Spenden und Sponsoring. 

Alperia trägt zudem zum SPRAR-Projekt (Schutzsystem für Asylbewerber und Flüchtlinge) bei und stellt die Gebäude in Barbian (dort wurden 17 Asylbewerber und Flüchtlinge aufgenommen) und Naturns zur Verfügung. 

Der Wert unseres Teams 

Bei uns sind mehr als 1.000 Personen beschäftigt. Sie bilden ein eingespieltes Team, das seine Kompetenzen dank zahlreicher Schulungskurse zu strategischen Themen wie Sicherheit am Arbeitsplatz und Change Management jeden Tag steigert; 2020 werden auch Kurse zur Cybersicherheit angeboten. Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sind für uns von grundlegender Bedeutung. Gegenüber einer fast unveränderten Zahl an Unfällen war jedoch im Jahr 2019 leider ein Anstieg an verlorenen Arbeitstagen zu verzeichnen, die sich von 293 auf 427 (+46 %) erhöhten, was auf einen schweren Unfall zurückzuführen war, der sehr viele Fehltage zur Folge hatte. Aufgrund all dessen müssen wir zunehmend wirkungsvollere Strategien umsetzen, um das Unfallrisiko sowohl für unsere Mitarbeiter als auch für externe Unternehmen, die an unseren Standorten tätig sind, so weit wie möglich zu reduzieren (2019 haben wir z. B. das System perfektioniert, mit dem die Arbeitsleistungen der Auftragnehmer bewertet werden, und unsere Mitarbeiter – auch anhand neuer Instrumente wie Kurzinformationen mit dem Hashtag #weworksafely und einem Video – weiter sensibilisiert).

Um die zahlreichen Rentenantritte zu meistern, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen, arbeiten wir einen Nachfolgeplan  und setzen mehrere Maßnahmen um, um mehr Frauen für unsere Berufsbilder zu gewinnen und das geschlechterspezifische Lohngefälle zu reduzieren. 2019 erhöhte sich insbesondere der Frauenanteil in unserer Unternehmensführung erheblich und stieg von 33 % auf 42 %. Darüber hinaus wurden im Lauf des Jahres 62 % mehr Frauen als 2018 eingestellt. Dadurch erhöhte sich der Frauenanteil im Betrieb von 21 % auf 23 %. Diese Ziele werden wir durch die Erweiterung der Vereinbarkeits- und Flexibilitätsmaßnahmen weiter beharrlich verfolgen. 2019 erweiterten wir den Beitrag für Kindertagesstätten auch auf die städtischen Einrichtungen und somit den Kreis der potenziellen Anspruchsberechtigten von 9 auf 90 Personen. Männer nehmen immer häufiger den Vaterschaftsurlaub in Anspruch: 2019 nutzten diesen 84 % der erwerbstätigen Väter mit einer Dauer von circa 2,7 Wochen (im Vorjahr betrug dieser Wert durchschnittlich 1,7 Wochen). Alle Mitarbeiter können zudem Welfarevorteile, eine Zusatzgesundheitsversicherung sowie eine Versicherung bei Unfällen am Arbeitsplatz und sonstigen Unfällen mit bleibender Erwerbsunfähigkeit in Anspruch nehmen. 

Um unsere Mitarbeiterbindung zu erhöhen, haben wir Pläne für den Karrierefortschritt und zur Förderung von Talenten erstellt und die Zahl der Feedback-Gespräche mit unseren Mitarbeitern von 27 % auf 51 % erhöht (mit dem Ziel, diese mit allen Mitarbeitern zu führen). 

Ein gesundes, auf Wohlbefinden ausgerichtetes Arbeitsumfeld zu schaffen, bedeutet auch, die Mitarbeiter für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Dafür haben wir an unseren Standorten Wasserflaschen aus Glas, Trinkwasserspender, kostenlose Äpfel und Desinfektionsmittelspender eingeführt, und bald werden wir auch andere Maßnahmen einleiten, so etwa die Bestückung unserer Automaten mit biologischen, veganen und Vollkorn-Snacks. 

Dank dieser Maßnahmen hat sich die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter erheblich erhöht und beträgt laut der Erhebung 2019 nun 50 %. Dieses Ergebnis veranlasst uns, uns noch mehr zu verbessern, damit alle in die optimale Lage versetzt werden, an der Verwirklichung einer umweltfreundlicheren und effizienteren Energiezukunft mitzuwirken. 

Wie Sie angesichts des Inhalts dieses Dokuments verstehen werden, ist Nachhaltigkeit für uns ein Schlüsselwert und stellt zusammen mit Innovation einen inklusiven und ausgewogenen Wachstumsfaktor dar. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein Unternehmen wie unseres dazu verpflichtet ist, im Umwelt- und Sozialbereich verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und somit positive Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft zu erzeugen. Dafür werden wir verstärkt die Grundsätze der wirtschaftlichen Effizienz und der Nachhaltigkeit vereinen und verantwortungsvoll für die Gegenwart und die Zukunft Südtirols wirken. 

Mauro Marchi
Aufsichtsratsvorsitzender
Alperia AG

Flora Kröss 
Vorstandsvorsitzende
Alperia AG

Johann Wohlfarter
Generaldirektor
Alperia AG